Schokolade & Wein 

Schokolade und Wein - Ein Traumpaar
Handgeschöpfte Schokoladen-Kompositionen
aus der 2-Meister-Conditorei
Tauchen Sie als experimentierfreudiger Weintrinker ein in die Genussweltder zartschmelzenden Schokolade

Unsere Tipps:

  • Schokolade und Wein müssen hochwertig sein, jeder der Partner sollte vielschichtige Aromen mitbringen, die sich ergänzen oder im Idealfall steigern können.
  • Die Schokolade entfaltet ihre Aromen am besten bei Zimmertemperatur – für Rotwein ist die schon etwas zu hoch, er wird am besten mit 16 bis 18 Grad serviert, Weißwein mit 10 Grad.
  • Probieren Sie Wein und Schokolade zunächst getrennt, um sich ein Bild der einzelnen Partner zu machen.
  • Als Faustregel kann gelten: Je süßer die Schokolade, umso süßer sollte auch der passende Wein sein.
  • Vollmilchschokolade zeichnet sich durch die Ausgewogenheit von Süße (Zucker), Schmelz (Milch bzw. Sahne) und nur leichter Kakaobitterkeit aus. Zu ihr passen edelsüße Weißweine wie etwa deutsche Auslesen oder Beerenauslesen. Rotwein ist nicht gerade einfach zu kombinieren, aber ein schmeichelhafter Merlot aus Übersee oder ein fruchtiger Süditaliener mit wenig Gerbstoffen sind bestimmt einen Versuch wert.
  • Zartbittere Schokolade ab 60% Kakaoanteil schmeckt weniger süß, aber kräftiger nach Kakao, entsprechend sollten passende Weine mehr Power haben. Roter Portwein (zehn Jahre), süßer Sherry oder auch süßer Madeira können richtig Spaß machen.
  • Wenn der Kakaoanteil über 70% liegt, kommen auch wieder trockene Rotweine ins Spiel. Die dürfen dann sogar Gerbstoffe und Röstaromen mitbringen, wie gereifte Rote aus der Toskana oder Kalifornien.
  • Zu luftigen Pralinés mit hellen Schokoladen oder weißer Mousse au Chocolat schmeckt auch ein Gläschen Moscato d´Asti oder –edler- ein halbtrockener Champagner.
  • Nicht neu, aber kaum zu übertreffen: Ein warmes Schokotörtchen, begleitet von Banyuls, einem Süßwein aus Südfrankreich, der ähnlich wie Portwein hergestellt wird. Dieses Paar hat ein Sexappeal wie Angelina Jolie und Brad Pitt.

Alles ist möglich, man muss es nur herausfinden!

Als Faustregel gilt:

Vollmilchschokolade (25-45% Kakaoanteil)
Zu diesem Typ Schokolade schmecken Weißweine, beispielsweise ein Riesling. Wählen Sie dazu mindestens eine restsüße Spätlese, noch besser höhere Prädikate wie Auslese.

Dunkle Schokolade (45-59% Kakaoanteil)
Durch den höheren Kakaoanteil ist sie der ideale Partner für vollmundige Rotweine. Süffige Rotweine mit Aromenfülle und Intensität, aber auch mit Alkoholgehalt, bieten der kräftigeren Schokolade paroli.

Zartbittere bis extrabittere Schokolade (60-80% Kakaoanteil)
Gegenüber dieser Kategorie kann sich nur ein Wein mit viel Alkohol und intensiven Aromen behaupten. Aus diesem Grund harmonieren dazu am besten die sogenannten aufgespriteten Exemplare, also Portwein, Sherry & Co.

Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (über 80%)
Hier ist der Phenolgehalt der Schokolade so hoch, dass der passende Wein nicht nur viel Alkohol und intensive Aromen haben sollte, sondern auch eine ausgeprägte Süße.